Potenzierung
Den Begriff "Potenzierung" kennen viele aus dem Bereich der Homöopathie. Die Buchstaben-oder Zahlenkombinationen auf den homöopathischen Mitteln wie D6, D12 oder C30 haben etwas mit der Potenzierung, also dem Mischungsverhältnis, zu tun. Bei der Herstellung wird als erstes der Ausgangsstoff, die sogenannte Urtinktur verdünnt. ( Die D-Potenz wird im Verhältnis 1:10 verdünnt, die C-Potenz im Verhältnis 1:100 ).
Man nehme als Beispiel die Herstellung des Stoffs Arnika:
1 Tropfen der Urtinktur wird nun also von den Herstellern mit 9 Tropfen einer Lösung aus Alkohol und Wasser vermischt und verschüttelt. Dies ergibt Arnica D1. Um die Potenz D2 zu erhalten wird nun 1 Tropfen dieser neuen Lösung wieder mit 9 Tropfen der Alkohol-Wasser-Lösung verdünnt und verschüttelt.
Dieser Vorgang kann beliebig oft fortgesetzt werden.
So ist hierbei auch eine Feststellung des Begründers der Homöopathie, Samuel Hahnemann zu nennen: Seiner Meinung nach wirkt eine Substanz umso besser, je geringer sie konzentriert, also je höher sie potenziert ist.
Auch die Schüßlersalze müssen, um ihre Wirkung im Sinne Schüßlers zu entfalten, homöopathisch potenziert werden.
Im Gegensatz zur Homöopathie jedoch gibt es alle "Schüßlerprodukte" nur in den Potenzen D3, D6 oder D12. Das bedeutet also, dass immer im Verhältnis 1:10 verdünnt wird.
An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass die "Lehre der Schüßlersalze" mit der Homöopathie nicht gleichzusetzten ist. Schüßler selbst betonte immer wieder, dass sich seine Behandlungsart von der Homöopathie abbgrenzt. So sagt er z.B., dass "die Biochemie mit der Homöopathie nicht identisch ist".
Verlinkungen sind ausdrücklich erwünscht.
Auszüge mit Quellenangabe nach Absprache.
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schuessler-welt.de




